Alevitische Feiertage

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Alevitische Kinder, die in Österreich in die Schule gehen, können an religiösen Festtagen, wie dem Opferfest, dem Ashura-Tag, Hizir-Fest bzw. dem Nevruz-Fest schulfrei bekommen.

 

2016

2017

2018

2019

2020

Hizir Fasten:

11.02.2016 09.02.2017 08.02.2018 07.02.2019 06.02.2020

Nevruz Fest:

21.03.2016 21.03.2017 21.03.2018 21.03.2019 21.03.2020

Opferfest:

12.09.2016 01.09.2017 21.08.2018 11.08.2019 31.07.2020

Asure Fest:

14.10.2016 03.10.2017 23.09.2018 12.09.2019 01.09.2020

 

HIZIRFEST

Der Heilige „Hızır“ mit seinem weißen Schimmel (Bozatlı Hızır) ist der unsterbliche Schutzpatron zu Lande. Die islamisch alevitische Glaubenslehre besagt, dass die heiligen Brüder „Hızır und İlyas“ als Propheten gelebt und das „Wasser zur Untersterblichkeit“ (Ab-u Hayat) getrunken haben, um den Suchenden und Wanderern auf dem mystischen Weg zu helfen. Der Heilige „İlyas“ ist der unsterbliche Schutzpatron zur See. Als Dank für sein rettendes Herbeieilen in Notsituationen werden drei Tage gefastet (Hızır Orucu) und im Anschluss an die Fastenzeit ein Dankgottesdienst zu seinen Ehren (Hızır Cemi) zelebriert.

 

NEVRUZFEST

Die Aleviten glauben daran, dass heilige Ali zu Neujahr (Nevruz) bzw. zum Frühlingsbeginn 598/9 n. Chr. in Mekka als heilig geboren wurde. Deshalb wird zu seinen Ehren ein Festgottesdienst (Nevruz Cemi) begangen.

 

OPFERFEST

Das Opferfest (Kurban Bayramı) erinnert an Abraham und seine Bereitschaft, seinen Sohn Ismail zu opfern und die damit verbundene Gnade Gottes, ihm stattdessen einen Widder als Opfergabe vom Himmel herabzulassen. Daher wird dieses Fest zur Dankbarkeit an Gott gefeiert. Dieses viertägige Fest wird im Folgejahr immer um zehn Tage vorgezogen, da es vom Mondkalender bestimmt wird.

 

ASUREFEST

Im Anschluss an die Fasten- und Trauerzeit „Moharrem“ wird eine Süßspeise (Aşure), als Symbol der Dankbarkeit für das Überleben des Imam Zeynel Abidin (Sohn des Heiligen Hüseyin) nach dem Massaker in Kerbela, aus 12 verschiedenen Zutaten, zumeist aus Trockenfrüchten und Weizen, gekocht und unter den Nachbarn, Bekannten sowie Verwandten verteilt und in der Gemeinde gemeinsam gegessen.

 

 

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